Räume nutzen
Ich liebe Bewegung, ganz besonders in Lernprozessen! Bewegungen im Denken und Tun, denn wer sich bewegt bleibt wach, im Körper und im Geist. "Klar" sagen Sie, "liegt doch auf der Hand, macht doch heutzutage jeder. Zum Beispiel diese Bewegungsspielchen nach dem Mittagessen". Ja, die mache ich auch, aber nicht immer... Denn viel wichtiger finde ich, dass das Lernen SELBST so stattfindet, dass Menschen sich in Abwechslung bewegen, stehen, sitzen und vor allem mit anderen austauschen können. Ohne dass der Trainer dies regelmäßig moderiert. Mit dem Zutrauen, dass die Gruppe ihr Lernen selbst am besten regelt und in der Hand hat. Und das geht gut, wenn man die zur Verfügung stehenden Räume nutzt. Also im direkten Sinne den Seminarraum verlassen, Aufenthaltsbereiche und weitere Räume und Außenanlagen gezielt einplanen und die Methoden danach ausrichten.Und dazu gehört auch, dass einer Lerngruppe die Informationen, das Material und die Anregungen zur Verfügung gestellt werden, mit Hilfe derer sie sich Wissen selbständig aneignen können. Zumindest für einen gewissen Zeitraum, bis die Gruppe wieder gemeinsam zusammen kommt. Wie klingt das?
"Räume nutzen" heißt auch, neue Denkräume zu eröffnen, quer denken und Hinterfragen zuzulassen, um so das Lernen überhaupt zu bewirken. Und Menschen dazu anzuregen, genau dieses zu tun! Oder haben Sie schon einmal etwas dazu gelernt, in dem Sie es so machten und dachten, wie bisher?





